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Donnerstag, 22. Juni 2017

Bekennung zum Klimaschutz


 Bekennung zum Klimaschutz
S. Hofschlaeger / pixelio.de
Durch das G7-Treffen wird erneut deutlich, dass das Pariser Abkommen endgültig ist und die Staaten eine gemeinsame Klimaschutzagenda sowie mehrere Arbeitsprogramme beschlossen haben.

Bei den aktuellen internationalen Klimaschutz-Treffen steht der Zusammenhalt im Vordergrund, berichtet www.energiezukunft.eu. Die USA hat sich nicht zum Pariser Klimaschutzabkommen bekannt, sodass eine Distanz zu den Entscheidungen der USA entstehen soll. Das Pariser Klimaabkommen ist unumkehrbar und es soll eine anspruchsvolle Klimapolitik gewährleistet sein.

Bei dem Treffen wurde das Arbeitsprogramm „Bologna-Roadmap“ zur Stärkung der Ressourceneffizienz verabschiedet. In diesem Programm wird der Stellenwert im Kampf gegen die Ressourcenverschwendung der folgenden fünf Jahre festgehalten. Zudem soll eine wissenschaftliche Datenbasis eine Verbesserung des gesamten Ressourcenverbrauchs bewirken. Ziel ist es, die Lebensdauer von Produkten zu erhöhen sowie Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung zu realisieren.

Außerdem soll gegen die Verschmutzung der Weltmeere vorgegangen werden, so die Umweltminister des G7-Aktionsplans. Diesbezüglich sollen weitere Schritte, beispielsweise der Aufbau eines besseren Abfallmanagements, eingeleitet werden.

Laut Frau Hendricks, Bundesumweltministerin stellt das Weltklimaabkommen von Paris die Basis für die Klimaschutzpolitik dar, so sieht es ebenfalls die internationale Gesellschaft. Obwohl durch die Teilnehmerstaaten eine enge Zusammenarbeit zugesagt wurde und der Aufwand die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, bekannt war, ist die USA aus dem Klimaschutzabkommen ausgestiegen, berichtet www.energiezukunft.eu.

Dienstag, 20. Juni 2017

Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten soll reduziert werden


Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten soll reduziert werden
Erwin Lorenzen / pixelio.de
Durch kostenpflichtige Plastiktüten an deutschen Ladenkassen soll der Plastiktütenverbrauch reduziert werden. Ziel ist es, den Verbrauch ab 2020 auf etwa 90 Plastiktüten pro Einwohner und Jahr zu reduzieren, schreibt das Internetportal www.sonnenseite.com.

Insgesamt ist in Deutschland ein hoher Plastiktütenverbrauch festzustellen. In anderen europäischen Ländern hingegen ist ein deutlich geringerer Verbrauch zu verzeichnen. Durch die Produktion der Plastiktüten werden nicht unerhebliche Mengen an Rohöl verbraucht, berichtet www.sonnenseite.com. Zudem wird durch die Herstellung das Klima belastet, die Umwelt verschmutzt sowie Lebewesen in Gewässern gefährdet.

Eine ausreichende Senkung der Plastiktütenherstellung ist in Deutschland eindeutig nicht festzustellen. Dies ist auf die freie Entscheidung der Händler, ob sie Plastiktüten kostenpflichtig anbieten oder nicht, zurückzuführen. Erfolgt eine kostenlose Herausgabe ist dies jedoch grundsätzlich erlaubt und wird nicht geahndet.

Einige Plastiktüten werden kostenlos oder für 10 Cent von den Händlern herausgegeben. Um den Verbrauch zu reduzieren, ist der Preis allerdings zu gering, schreibt www.sonnenseite.com. In Irland hingegen gilt die Vorgabe eine Tüte für 22 Cent herauszugeben. Dies führt zu einem geringeren Plastiktütenverbrauch. Die Bundesumweltministerin Frau Hendricks fordert diesen Preis bundesweit umzusetzen, um die Beseitigung des Umweltproblems zu realisieren.

Das eingenommene Geld durch den Verkauf der Plastiktüten erhalten die Händler, um damit neue Plastiktüten einkaufen zu können. Folglich gelten sie auch zukünftig als attraktives Werbemittel. Durch den geforderten erhöhten Preis der Deutschen Umwelthilfe, besteht die Möglichkeit das Geld in Projekte für den Umweltschutz sowie Abfallvermeidung durch öffentliche Naturschutzstiftungen zu investieren. Dies führt zu einer Unattraktivität von Plastiktüten für den Handel, so das Internetportal www.sonnenseite.com.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

Donnerstag, 15. Juni 2017

Austauschpflicht für Heizungsanlagen


Austauschpflicht für Heizungsanlagen
Florian Methe / pixelio.de 
Einige Heizungen sind nach 30 Jahren auszutauschen, so schreibt es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Die Austauschpflicht betrifft gerade in diesem Jahr einige Heizungsanlagen. Es besteht die Möglichkeit die gesetzliche Frist dem Typenschild, dem Schornsteinfegerprotokoll oder den Bauunterlagen zu entnehmen.

Es rentiert sich bereits ein Austausch vor dem Ablauf der angegebenen Frist. Bei alten Heizkesseln ist ein zunehmendes Ausfallrisiko erkennbar. Zudem ist häufig eine Wirtschaftlichkeit beim Heizungsaustausch ab einem Alter von 20 Jahren festzustellen, berichtet www.haustec.de.

Aus einer Studie geht hervor, dass bereits ein hoher Anteil der bundesweiten Heizungsanlagen vor dem Jahr 1990 eingebaut wurden und folglich über 27 Jahre alt sind. Konstanttemperaturkessel, die eine Nennleistung von vier bis 400 Kilowatt aufweisen, unterliegen der gesetzlichen Austauschpflicht. Handelt es sich hingegen um Brennwert- oder Niedertemperaturkessel, dürfen diese weiterhin in Betrieb bleiben. Bewohnt ein Eigentümer seine Immobilie bereits vor dem 01.02.2002, unterliegt dieser ebenfalls nicht der Pflicht die Heizungsanlage zu erneuern. Findet nach diesem Stichtag ein Eigentümerwechsel statt, ist die Heizung binnen zwei Jahre auszutauschen, schreibt www.haustec.de.

Ob eine Heizung erneuert werden sollte, ist abhängig von dem Baujahr der Anlage. Diese Information sowie der Hersteller und die Leistung lässt sich auf dem Typenschild ablesen, so Herr Groß vom Deutschen Energieberaternetzwerk (DEN). Dieses Metallschild ist nicht so leicht auffindbar und befindet sich oftmals unter der seitlichen Abdeckung. Die genannten Angaben sind ebenso im Protokoll des Schornsteinfegers sowie in den Unterlagen aus der Bauzeit zu finden.

Dienstag, 13. Juni 2017

Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home



Datenschutzbedenken bezüglich Smart Home
Thorben Wengert / pixelio.de 
Bei der Vernetzung des Eigenheims existieren Datenschutzbedenken seitens der Wohneigentümer. Die Datensicherheit betrifft einerseits das Hacking von Systemen und andererseits den Bereich Datenschutz, schreibt das Internetportal www.haustec.de. Beim Thema hacken verschaffen sich Dritte Zugang in Smart-Home Systeme, wodurch diverse Gefahren entstehen. Folglich können Stromzähler manipuliert werden, sowie durch öffnen der Rollläden der Zugang in das Haus erleichtert werden, berichtet www.haustec.de. Im Datenschutzsektor kann durch die Erstellung von Bewegungsprofilen eine Art Überwachung der Bewohner stattfinden.

Die beschriebenen Fälle stellen den schlechtesten Fall dar, schreibt www.haustec.de. Bei telefonischen Interviews des Marktforschungsinstitutes BauInfoConsult wurden Bauakteure bezüglich der Datensicherheitsbedenken ihrer Kunden zum Thema Smart Home befragt. Die Einschätzung der Bauakteure, dass sich etwa 31 Prozent ihrer Kunden mit Datenschutzbedenken befassen, deckt sich mit dem Ergebnis aktueller Studien. Aus diesen geht hervor, dass rund ein Drittel der Endkunden Hackerangriffe auf Smart-Home-Systemen befürchten. Dennoch gibt es Kunden, die keinerlei Bedenken bezüglich der Datensicherheit aufweisen, so das Internetportal www.haustec.de. Insgesamt sollte das Thema Datensicherheit für Hersteller weiterhin präsent sein, um gravierende Probleme in diesem Bereich zu vermeiden und das Vertrauen der Verbraucher zu wahren.

Dienstag, 6. Juni 2017

Neue Forschungsprojekte bezüglich alternativer Dämmstoffe


Neue Forschungsprojekte bezüglich alternativer Dämmstoffe
Kurt Michel / pixelio.de 
Als jüngste Neuentwicklung gelten nun Holzschaumplatten, die als alternativer Dämmstoff verwendet werden sollen, berichtet www.enbausa.de. Das Fraunhofer Institut präsentiert diese Neuentwicklung hinsichtlich Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Folglich sollen Holzabfälle als Dämmstoff verwendet und so wiederverwendet werden. Ähnliche Entwicklungen sind schon im Jahr 2015 zu beobachten, bei dem erdölbasierte Produkte durch Holzschaum kompensiert werden.

Bezüglich alternativer Dämmstoffe existieren aktuell zwei Forschungsprojekte. Um die Baugenehmigungsverfahren pflanzlicher Materialien leichter durchlaufen zu können, sollen Materialkennwerte ermittelt werden. Laut Herrn Görnhardt, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe entstehen durch aufwändige Untersuchungen für die Umweltproduktdeklaration hohe Kosten, die sich nicht jeder Hersteller leisten kann.

Bei Ökobaustoffen sind häufig keine Kennziffern vorhanden, schreibt das Internetportal www.enbausa.de. Diese fließen jedoch in die Datenbank für ökologisches Bauen ein und werden durch Architekten bei der Bewertung ihrer Gebäude verwendet.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie das Thünen Institut unterstützen das Vorhaben „Star-Dämm“, die Stärkung nachwachsender Rohstoffe im Dämmstoffmarkt unter Berücksichtigung der Kommunikation der Vorteile. Nach Übermittlung der Daten durch die Wissenschaftler, erfolgt die verbraucherfreundliche Aufarbeitung der Deutschen Umwelthilfe. Diese leitet die Daten an Akteure der Dämmstoffbranche sowie Energieagenturen und Verbraucherschutzverbände weiter, schreibt www.enbausa.de.

Mit einem weiteren Projekt der Deutschen Umwelthilfe gemeinsam mit co2online soll privaten Bauherren durch ein Online-Fragebogen eine Entscheidungshilfe geboten werden, um geeignete Dämmstoffe für ihr Haus zu ermitteln.

Forscher sollen zudem feststellen, wie häufig alternative Dämmstoffe zum Einsatz kommen und wie man diesen weiterhin voranbringen kann. Den größten Anteil hinsichtlich alternativer Dämmstoffe machen Holzfaserplatten und Zellulose aus. Es wird mehr Material verkauft, sodass Hersteller günstiger anbieten können, kommentiert Herr Görnhardt. Die Materialstärken sind durch die Weiterentwicklung der Materialien durch die Hersteller gesunken. Dies stellt einen weiteren Grund für den Preisverfall bei Einblasdämmung aus Zellulose und Weichholzfaserplatten dar. Die Preise von Naturdämmstoffen und Steinwolle liegen nicht mehr weit auseinander, schreibt www.enbausa.de.

Weiterhin weisen Strohballen im Neubau geringe Materialkosten auf. Stroh wird in ein Holzständerwerk gepresst und dient bei dieser Bauweise nicht nur als Dämmstoff, sondern auch als Baustoff. Strohballen, die als Abfallprodukt gelten, werden sinnvoll verwendet und bieten einen guten Dämmwert, berichtet die Architektin Frau Winterer. Ein Nachteil ist, dass viele Anschlussstellen existieren, die abgeklebt werden müssen, um die Luft- und Wasserdampfdichtigkeit zu gewährleisten. Strohballen sind als regulärer Baustoff zugelassen, sofern eine ausreichende Verputzung erfolgt. Dadurch wird jedoch der Preisvorteil wieder aufgehoben, schreibt www.enbausa.de.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Braunkohlearbeitsplätze werden durch die Energiewende vollständig ersetzt


Braunkohlearbeitsplätze werden durch die Energiewende vollständig ersetzt
Camillo / pixelio.de 
Aus einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) geht hervor, dass durch den Ausbau Erneuerbarer Energien Braunkohlejobs vollständig abgedeckt werden können.

Durch den Kohleausstieg besteht die Befürchtung viele Arbeitsplätze zu verlieren, berichtet www.energiezukunft.eu. Folglich besteht in Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen eine strukturelle Abhängigkeit hinsichtlich der Kohleindustrie. Jedoch bietet die Energiewende zahlreiche Arbeitsplätze im Wind- sowie Solarenergiesektor, die die Kohlejobs langfristig ersetzen können.

Laut des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung müssten in Brandenburg und Sachsen etwa 3.900 Arbeitsplätze und im rheinischen Revier circa 4.500 Jobs ersetzt werden. Dies ist durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien möglich, so die Wissenschaftler. Dabei ist es relevant, wie man bei dem Ausbau vorgeht, kommentiert Herr Herschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Um viele Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, ist ein Ausbau durch regional verwurzelte Akteure sowie im Bürgerenergierahmen erforderlich, schreibt www.energiezukunft.eu.

Betroffene Arbeitnehmer in der Braunkohleindustrie, die durch den Ausstieg ihren Job verlieren, sollten eine Möglichkeit erhalten, sich im Bereich der Erneuerbaren Energien zu verwirklichen. Der chinesische Windturbinenhersteller Goldwind bietet Kohleminenmitarbeitern ein kostenloses Umschulungsprogramm, wodurch ein Wechsel in die Windindustrie möglich ist.

Dienstag, 30. Mai 2017

Neues Energiegesetz: Schweizer sind für den Atomausstieg


Neues Energiegesetz: Schweizer sind für den Atomausstieg
Thorben Wengert / pixelio.de 
In einer Volksabstimmung hat die Mehrzahl der Schweizer für den Atomausstieg sowie die Förderung Erneuerbarer Energien gestimmt. Demzufolge ist die Neuerrichtung der Atomkraftkraftwerke in der Schweiz nun untersagt, berichtet www.energiezukunft.eu.

Etwa im Jahr 2011 hat die Bundesregierung bekannt gegeben, den Atomausstieg bis 2022 schrittweise zu realisieren. Durch die Volksabstimmung hat sich die Mehrheit für ein neues Energiegesetz ausgesprochen, dass ab 2018 in Kraft tritt, so das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Derzeit existieren fünf Atomkraftwerke in der Schweiz, bei denen zunächst keine Abschaltung erfolgt, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. Erst, wenn die Atomaufsicht diese als unsicher bewertet, ist eine Abschaltung notwendig, sodass sich ein gesamter Atomausstieg in der Schweiz weiterhin hinziehen wird.

Laut Herrn Wüstenhagen, Professor für Management Erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen, kann die endgültige Abschaltung noch 10 bis 15 Jahre in Anspruch nehmen. Im Jahr 2019 soll die erste Abschaltung des Atomkraftwerkes in Mühleberg erfolgen.

Das Gesetz beinhaltet zudem eine Förderung Erneuerbarer Energien, beispielsweise Wind- und Solarenergie, schreibt www.energiezukunft.eu. Laut des Bundesamtes für Energie (BFE) liegt der Stromanteil aus Erneuerbaren Energien in der Schweiz bei etwa 60 %.