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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wege zur Umsetzung der Energiewende


 Wege zur Umsetzung der Energiewende
zwiboe / pixelio.de 
Bei dem Projekt des Energiewende-Navi geht es um die Frage, wie die Energiewende gemeinsam gestaltet werden kann. Dabei sollen wissenschaftliche Analysen mit politisch-gesellschaftlichen Anforderungen miteinander kombiniert werden, schreibt www.energiezukunft.eu.

Bei der Energiewende handelt es sich um ein kompliziertes Thema, dass einige Sektoren betrifft. Rund 60 Institutionen aus diversen Bereichen sollen im Rahmen des Projektes ein Navigationssystem entwickeln, womit eine Integration der Energiesysteme im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor erfolgen kann. Zudem soll es den Forschern die Möglichkeit bieten, Wirkungen und Nebenwirkungen in einigen Bereichen, beispielsweise in politischer Hinsicht, beurteilen zu können.

Der Beginn des Projektes fand bereits im Oktober 2016 statt, sodass nun nach ungefähr einem Jahr die Bilanz gezogen wird, berichtet www.energiezukunft.eu. Weiterhin geht es nun um die zukünftige Planung und Herangehensweise, um Lösungsstrategien umsetzen zu können. Dabei sind gemeinsame Lösungsstrategien, bei denen ein reger Informationsaustausch herrscht, relevant. Die entwickelten Maßnahmen sollen in Reallaboren sowie Modellregionen überprüft werden, kommentiert Herr Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung.

Unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit sowie Akzeptanz der Gesellschaft, werden innerhalb von Kopernikus-Projekten offene Fragen im jeweiligen Anwendungsbereich durchgespielt.

Für die Forscher stellt die Kombination der Strom- und Wärmesysteme eine große Herausforderung dar. Selbst beim Heizen im Neubaubereich nehmen die fossilen Energieträger einen Anteil von rund 50 Prozent ein, gefolgt von den Wärmepumpen, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Demzufolge ist die Realisierung der Klimaziele im Gebäudesektor kaum umsetzbar.

Eine Optimierung von Wärmepumpen und Wärmenetzen ist somit von hoher Bedeutung sowie die Ausdehnung im Bereich Solarthermie.

An technischen Möglichkeiten, um die Energiewende zu erreichen, mangelt es nicht. Im Vordergrund steht die technische Richtung zu finden, um die Klimaziele zu realisieren und gleichzeitig die Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit durchzusetzen. Die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden, berichtet www.energiezukunft.eu.

Das Wissen der Verbundpartner soll nun konkret Anwendung finden. Die bereits existierenden Praxisbeispiele für die Umsetzung der Energiewende bieten bereits die ersten Grundbausteine in Richtung Energiewende.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Ist eine Reparatur lohnenswert?


Ist eine Reparatur lohnenswert?
Thorben Wengert / pixelio.de
Zu Beginn der Europäischen Woche engagiert sich das Bundesumweltministerium für den Erhalt elektrischer Produkte, schreibt www.sonnenseite.com. Dabei ist es relevant, den Abfall einzudämmen, indem die Geräte repariert und nicht sofort entsorgt werden. Für den Parlamentarischen Staatssekretär Herrn Pronold steht das Thema der Langlebigkeit von Produkten ganz oben. Eine Reparatur führt bei den Produkten zu einem zweiten Leben. Weiterhin wird weniger Abfall verursacht, Ressourcen geschont und zum Klimaschutz beigetragen. 

Eine langfristige Stabilität der herkömmlichen Produkte soll laut des Bundesumweltministeriums gewährleistet sein. Bei den Verbraucherinnen gewinnen beispielsweise Repair-Cafés sowie ein Schnäppchen auf dem Flohmarkt oder im Internet immer mehr an Bedeutung, kommentiert Herr Pronold. Insgesamt sollte an der Langlebigkeit der Gebrauchsgegenstände gearbeitet werden, sodass ein Gerät bei einem defekten Akku nicht gleich entsorgt wird.

Es soll eine Anpassung der Ökodesign-Richtlinie erfolgen, so das Bundesumweltministerium. Aus dieser Richtline geht hervor, welche Mindestanforderungen für den Energieverbrauch oder die Haltbarkeit von Bauteilen relevanter Alltagsprodukte gelten, schreibt www.sonnenseite.com.

Gekennzeichnete Produkte mit dem Umweltzeichen der Bundesregierung oder dem Blauen Engel liegen bereits deutlich über den gesetzlichen Standards. Zudem sollen die Bauteile in Notebooks sowie Handys widerstandsfähig und austauschbar sein. Ein weiterer relevanter Punkt stellen die Verpackungen bei Möbeln dar, berichtet das Internetportal www.sonnenseite.com. Folglich sollten die Verpackungen vollständig recyclebar sein. Insgesamt ist es wichtig, das eigene Verhalten hinsichtlich der Alltagsgegenstände genauestens zu beobachten und den Abfall stetig zu reduzieren.

Donnerstag, 30. November 2017

Ankurbeln der Elektromobilität durch Volkswagen


Ankurbeln der Elektromobilität durch Volkswagen
Julian W. / pixelio.de
Um die Elektromobilität, selbstfahrende Autos sowie die Digitalisierung voranzubringen, wendet Volkswagen bis Ende 2022 etwa 34 Milliarden Euro auf.

Weltweit soll Volkswagen hinsichtlich der Elektromobilität ganz oben stehen, kommentiert Herr Müller, Volkswagen Chef. Geplant ist, dass die Serienfertigung am Konzern-Standort Zwickau nur noch Elektroautos betrifft.

Der Volkswagen Konzern hat sich dazu entschlossen die Elektromobilität finanziell mehr zu unterstützen, schreibt www.sonnenseite.de. Volkswagen stellt sich eine Elektroversion seiner Fahrzeuge vor. Ziel ist es, in einem Zeitraum von acht Jahren um die 80 Elektroautos neu auf den Markt zu bringen.

Bei einer Kontrolle der Umweltbehörde im Jahr 2015 gab der Volkswagen-Konzern schließlich zu, dass mindestens elf Millionen Dieselautos mit einer illegalen Manipulationssoftware versehen waren, berichtet www.sonnenseite.com. Folglich wurde dies in den Vereinigte Staaten von Amerika (USA) mit Geldstrafen geahndet. Zudem hat sich der Diesel-Skandal bereits herumgesprochen und lässt Volkswagen in keinem guten Licht stehen.

Die erhöhte Veräußerung von Mineralöl-Kraftstoffen führt gleichzeitig zu steigenden Emissionen im Verkehrsbereich. Die Abgase zu minimieren, so wie es die Bundesregierung versicherte, ist leider nicht eingetroffen.

Dienstag, 28. November 2017

Energieversorgung aus der Kanalisation



Energieversorgung aus der Kanalisation
Wolfgang Dirscherl / pixelio.de
Durch alltägliche Handlungen, wie beispielsweise das Nudelwasser abgießen, baden oder die Benutzung der Spül- oder Waschmaschine geht einiges an Wasser über den Abfluss verloren. Zudem soll das Abwasser, das ein hohes Energiepotenzial aufweist, beim Projekt Wechloyer Tor zum Einsatz kommen. Es ist vorgesehen, dass bei der Beheizung von etwa 8.000 m² Wohnfläche die Abwasserwärme zum Einsatz kommt, berichtet www.i2b.de.

Die Stadt Oldenburg setzt sich nun schon zum zweiten Mal in einem Kooperationsprojekt für die Abwasserwärmenutzung ein. Aktuell plant die Businesspark Oldenburg GmbH (BPO) das Projekt Wechloyer Tor zu entwickeln. Für die Planung der Energiezentrale ist die Gesellschaft für Entwicklung und Consulting Osnabrück mbH zuständig.

Durch einen bestimmten Wärmeübertrager findet eine Entziehung der Wärme des Abwassers statt. Die Wärmepumpe sorgt für die entsprechende Temperatur, so das Internetportal www.i2b.de. Der Stadthafen bietet einen begehbaren Abwasserkanal, um die Wärmeübertrager anbringen zu können. Für die Anbringung am Wechloyer Tor hingegen existiert ein Kanal mit einem Durchmesser von lediglich einem halben Meter. Schrittweise sind die einen Meter langen Elemente im Kanal angebracht worden und verbinden sich zu einem etwa 52 Meter langen Wärmeübertrager.

Aus den Stadtteilen Ofen und Ofenerdiek fließt das Abwasser von etwa 20.000 Haushalten durch den Kanal. Dabei liegt die ganzjährige Temperatur bei 9,5 Grad Celsius, schreibt www.i2b.de.

Insgesamt sorgt die Wärmepumpe mittels eines Abwasserwärmeübertragers für eine Wärmeleistung von 55 kW für Heizung und Warmwasserbereitung. Zusätzlich kommen 16 kW aus der Abwärme der 90 Wohnungen hinzu. Somit nimmt der umweltfreundliche Wärmebedarf aus der Abluft der Wohnungen einen Anteil von etwa 75 Prozent ein. Zudem ist ein effizienter sowie preiswerter Wärmepumpenbetrieb gewährleistet, berichtet www.i2b.de. Vorübergehende niedrige Temperaturen werden durch einen Erdgaskessel mit einer Leistung von 200 kW überbrückt.

Donnerstag, 23. November 2017

Steigerung der Energieeffizienz durch Maßnahmen im Gebäudebereich


Steigerung der Energieeffizienz durch Maßnahmen im Gebäudebereich
Siegfried Bellach / pixelio.de 
Die energetischen Sanierungen spielen eine große Rolle, denn lediglich im Gebäudebereich machen 40 Prozent den Energieverbrauch aus. Das Bündnis setzt sich für ein energieeffizientes und bezahlbares Wohnen ein. Unterstützt wurde diese Forderung durch die Jamaika- Sondierungsgespräche, berichtet www.cleanenergy-project.de. Ein klimaneutraler Gebäudebestand ist relevant, um die Energiewende erfolgreich voranbringen zu können. 

Die Energieeffizienz und bezahlbarer Wohnraum sollen miteinander vereinbar sein. Dabei soll die Energieeffizienz zu einer erfolgreichen Energiewende beitragen. Elementar in diesem Zusammenhang ist die Definition des Niedrigenergiegebäudestandards für Neubauten sowie eine Steigerung der Sanierungsrate, so das Internetportal www.cleanenergy-project.de.

Die Forderungen des Bündnisses richtet sich an die Politik, die eine Verbesserung des Neubaustandards bewirken soll. Die Forderungen an die Gebäudeenergieeffizienz sollten keine entscheidenden Kostenpunkte im Neubaubereich sowie bei Mieten und Kaufpreisen darstellen.

Die Möglichkeit energetische Sanierungen steuerlich abzusetzen, sollen den Eigentümern Rückhalt geben, schreibt www.cleanenergy-project.de. Um einen Anreiz für Sanierungsmaßnahmen zu schaffen, soll darüber hinaus die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum Zuge kommen.

Weiterhin sollen ausschließlich bedarfsbasierte Energieausweise für alle Gebäude verpflichtend werden, um eine höhere Transparenz zu gewährleisten.

Ein weiteres Ziel ist die Modernisierungsumlage zu senken, um somit die Mieter im Hinblick auf Modernisierung zu entlasten. Aktuell ist es möglich 11 Prozent der Aufwandskosten bezüglich einer Modernisierung auf die Jahresmiete umzulegen. Eine erhöhte Modernisierungsumlage führt zu massiven Mieterhöhungen. Um diese zu vermeiden, halten die Verbände daran fest, die Umlage auf höchstens sechs Prozent pro Jahr zu verringern.

Dienstag, 21. November 2017

Erzeugung solarer Wärmeenergie und Kühlung


 Erzeugung solarer Wärmeenergie und Kühlung
F. Gopp / pixelio.de 
Etwa 500 Mitglieder der International Solar Energy Society (ISES) setzten sich vier Tage mit dem Energieziel die Erneuerbaren Energien zu 100 Prozent in der Welt umzusetzen auseinander. Vordergründige Themen in den rund 300 Vorträgen stellten solare Wärme und Kühlung dar.

Bezogen auf die Umsetzung der solaren Wärme präsentierten Forscher und Unternehmer mögliche Lösungen, schreibt das Internetportal www.enbausa.de. Es soll die Möglichkeit bestehen mit Hilfe von Solarkollektoren ausgestattet mit großen Wärmespeichern, im Winter großflächige Gebiete mit der Wärme des Sommers zu versorgen. Weiterhin sind Konzentrierende Solarspiegel Technologien machbar, die Strom, Wärme sowie entsalztes Wasser oder Prozesswärme bieten. Frau Wall von der Abteilung für Energie und Gebäudedesign, hat sich mit dem Thema Stadtplanung für Solare Energiesysteme auseinandergesetzt.

Hinsichtlich der Solarthermie sinkt die politische Unterstützung immer weiter, kommentiert Herr Fell vom Kongress. Die Annahme, der kaum vorhandenen politischen Unterstützung in Deutschland wird vom Mitautor des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und gleichzeitig Präsident der Energy Watch Group unterstützt.

Insgesamt ist die Nutzung der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich seit dem Jahr 2010 eingebrochen, wodurch die Klimaziele verfehlt werden. Nach wie vor stehen Öl- und Gasheizungen im Vordergrund, die durch Erneuerbaren Energien ersetzt werden sollten. Laut Herrn Fell ist eine Welt mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien erforderlich. Dabei sollen alle Erneuerbaren Energien in den gesamten Energiebereichen integriert werden, berichtet www.enbausa.de.

Aus einem Gutachten der Deutschen Energieagentur (Dena) geht hervor, dass die weitere Inanspruchnahme von Öl- und Gasheizungen im Jahr 2050 immer noch preiswerter ist, als die gesamte Umstellung auf Erneuerbaren Energien. Der Anwendungsbereich der Dena baut auf einen großen Anteil der Erneuerbaren Energien, so www.enbausa.de. Die Herstellung der fossilen Energieträger soll rein synthetisch mit Erneuerbarem Strom und Kohlendioxid erfolgen.

Donnerstag, 16. November 2017

Markttrend von Brennstoffzellen



 Markttrend von Brennstoffzellen
Timo Klostermeier / pixelio.de 
Seit Beginn des Förderprogramms 433 (Zuschuss-Brennstoffzelle) sind mehr als 1.000 Brennstoffzellengeräte eingebaut worden. Somit werden die Erwartungen seitens der Politik sowie der Industrie erfüllt, schreibt www.geb-info.de.

Bis zum Jahr 2023 soll ein Absatz von 75.000 Einheiten pro Jahr erreicht werden, berichtet die Initiative-Brennstoffzelle. Die insgesamt guten Perspektiven führen zu einem größeren Engagement der Investoren, schreibt das Internetportal www.geb-info.de. Zudem gewinnt die Brennstoffzelle durch die Förderung im Gewerbebereich an Bedeutung.

Die Marktentwicklung der Brennstoffzellengeräte soll weiter vorangehen. So soll beispielsweise eine gesamte Neubausiedlung mit Brennstoffzellenheizungen bestückt werden, so www.geb-info.de.