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Donnerstag, 22. Februar 2018

Erste Elektrofähre in Norwegen


Erste Elektrofähre in Norwegen
Anne Bermüller / pixelio.de
Im Hinblick auf die Emissionen und deren Kosten liegt die Elektrofähre Ampere über den Erwartungen, schreibt www.energiezukunft.eu. Aufgrund weiterer geplanter Elektrofähren stellt Norwegens Schiffsindustrie eine Erfolgsgeschichte dar.

Aktuell konnte die elektrisch betriebene Fähre die Emissionen sowie die Betriebskosten um einen beachtlichen Wert senken, verkündet Herr Peter Due, Direktor der Autonomieabteilung beim norwegischen Unternehmen Kongsberg. Die Elektrofähre ist etwa 34 Mal am Tag im norwegischen Sogneford unterwegs, berichtet www.energiezukunft.eu. Die Strecke beträgt sechs Kilometer, den die Fähre innerhalb von 20 Minuten schafft.

Die Entwicklung der Elektromobilität in Norwegen ist sehr positiv zu bewerten und ein voller Erfolg. Es fand eine Zentralisierung der Kompetenzen der Werft Fjellstrand, der Fährenbetreiber Norled sowie des Ingenieurs Herr Moen statt. Das Ergebnis ist eine leise sowie emissionsfreie Fähre. Diese weist eine Länge von rund 80 Metern auf und kann höchstens 120 Autos und 360 Passagiere befördern. Für eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10 Knoten, werden zwei Elektromotoren mit einer Leistung von etwa 450 Kilowatt. Eingesetzt. Die erforderliche Energie liefern Lithium-Ionen-Akkus, schreibt www.energiezukunft.

Dienstag, 20. Februar 2018

Tesla baut größtes virtuelles Kraftwerk weltweit


Tesla baut größtes virtuelles Kraftwerk weltweit
              Uli Carthäuser / pixelio.de
Mit der Ausstattung von etwa 50.000 Haushalten mit Photovoltaikanlagen und Heimspeichern strebt Tesla im australischen Bundesstaat South Australia das größte virtuelle Kraftwerk weltweit an.

Das Unternehmen machte letztlich Schlagzeilen durch eine 100-Megawattbatterie, die binnen 100 Tage fertiggestellt worden ist, berichtet www.energiezukunft.eu. Nachdem es zu mehrfachen Stromausfällen im Südaustralischen Stromnetz gekommen ist, sicherte der Tesla- Chef Herr Musk zu, dieses zu stabilisieren. Tesla möchte nun das Ziel umsetzen, etwa 50.000 Haushalte im Bundesstaat South Australia mit einem sogenannten Powerwall-2-System, einem Energiespeichersystem auszurüsten, das eine Kapazität von 13,5 Kilowattstunden (kWh) aufweist. Laut des Nachrichtenportals Electrek wird das System durch eine Solaranlage komplettiert.

Folglich soll das weltweit größte virtuelle Kraftwerk mit einer Speicherkraft von 650 Megawattstunden (MWh) entstehen. Zudem soll die Sonnenenergie eine Leistung von 250 Megawatt (MW) erzielen, schreibt das Internetportal www.energiezukunft.eu. In den besten Zeiten kann etwa so viel Strom erzeugt werden, wie in einem Kohlekraftwerk.

Die Umsetzung des Projektes wird einige Zeit in Anspruch nehmen, mehr als die 100-Megawatt-Batterie. Die Realisierung wird somit schrittweise erfolgen, sodass vorerst mit etwa 1.100 ausgewählten Haushalten begonnen wird.

Auf die Bewohner selbst werden keine Kosten zukommen, da sie die Anlage nicht selbst besitzen, so das Internetportal www.energiezukunft.eu. Durch den Verkauf der Stromüberschüsse wird sogar Strom eingespart.

Eine geringe Stromnachfrage führt zu geringeren Preisen, um die Effektivität zu verbessern, findet genau zu diesem Zeitpunkt die Ladung der Akkus statt. Demzufolge kann die bereits gespeicherte Energie dem Stromnetz zugeführt werden, wenn die Nachfrage wieder zunimmt.

Unter Berücksichtigung der finanziellen Seite sollen die Anlagen nicht nur durch Stromverkäufe, sondern auch durch eine nicht unerhebliche Förderung der südaustralischen Regierung bestehen.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Photovoltaikanlagen nehmen aufgrund geringerer Preise zu



Mensi / pixelio.de
Im Jahr 2017 hat die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen nicht unerheblich zugenommen, berichtet das Internetportal www.enbausa.de. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Anstieg der Solarstromanlagen bei etwa 15 Prozent, so der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).

Auch weisen die rund 67.200 neuen Anlagen eine höhere Leistung auf, als noch 2016. Der Anstieg der Nachfrage basiert auf den niedrigeren Kosten im Bereich Photovoltaik. Trotzdem werden die klimapolitischen Ziele noch nicht erreicht. Folglich ist die Bundesregierung dazu angehalten, bestehende Marktbarrieren sowie den Ausbaudeckel der Photovoltaik zu verhindern und die Ausbauziele sichtlich aufzustocken. Die Koalitionsverhandlungen sehen bis 2020 Photovoltaik-Sonderausschreibungen von etwa vier Gigawatt vor, berichtet www.enbausa.de. Dieses Ziel geht in die richtige Richtung, ist jedoch insgesamt nicht ausreichend.

Die Marktprämien des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verfügen nicht mehr über eine Beeinflussung des Strompreises, sobald neue Solaranlagen gebaut werden. Dies ist auf den Preisrückgang zurückzuführen, schreibt www.enbausa.de.

Aufgrund der geringen Erzeugungskosten, stellt die Solartechnik mittlerweile auch in Deutschland eine preiswerte Art der Energieerzeugung dar. Laut des Verbandes tragen vermehrt Solarstromspeicher positiv zur Solarenergie bei. Die Kosten haben sich in einem Zeitraum von etwa 4 Jahren halbiert, schreibt www.enbausa.de.

Um eine Solarisierung der Energieversorgung zu realisieren, hat der Bundesverband der Politik ein Zehn-Punkte-Programm präsentiert. Dies entstand durch eine Befragung des Branchenverbands von mehr als 300 Solar- und Speicherunternehmen. Um die Solarenergie weiterhin zu steigern, soll die Leistung der ebenerdig gebauten Solarparks von aktuell 600 Megawatt jährlich auf 3.000 Megawatt erhöht werden. Zusätzlich sollen Ausbaudeckel für Photovoltaik hinsichtlich Gebäude vermieden werden.

Bürokratische Barrieren sowie finanzielle Belastungen sollen beseitigt werden, um die Versorgung über Solarstrom zu gewährleisten. Um den Klimazielen nachzukommen, ist ein Zunahme im Bereich Photovoltaik mit etwa zehn Gigawatt notwendig.

Dienstag, 13. Februar 2018

Energetische Sanierungen ziehen an



Energetische Sanierungen legen zu
lichtkunst.73 / pixelio.de 
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vermutet ein weiteres Wachstum in den nächsten zwei Jahren im Bereich der Baukonjunktur. 

Die Investitionen fließen insbesondere in Sanierungen sowie Modernisierungen und weniger in den Neubaubereich. Im Gewerbesektor sowie im öffentlichen Bereich wird die Bautätigkeit aller Voraussicht nach nur gering steigen. Die Kosten für Bauleistungen hingegen werden sich aufgrund der sichtlich ausgelasteten Kapazitäten deutlich erhöhen, schreibt www.geb-info.de.

Zudem wird der Kostenaufwand unter anderem in den Bereichen Energie und Rohstoffe immens sein. Auch im Wohnungsbau sind Wachstumsraten zu beobachten. Im aktuellen Jahr wird der öffentliche Bau erheblich zurückgehen.

Insbesondere in der Vergangenheit ist ein absolutes Highlight hinsichtlich des Wohnungsneubaus festzustellen. Es sind jährliche Wachstumsraten von über 10 Prozent zu erkennen, so das Internetportal www.geb-info.de.

Die Anzahl der Neubauten werden jedoch abnehmen, vermuten die Ökonomen Herr Gornig und Herr Michelsen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

In beliebten Gebieten wird das Bauland knapp, sodass das Baugewerbe an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet. Etwa seit den Sommermonaten im Jahr 2016 ist ein Rückgang der genehmigten Wohnungsneubauten zu beobachten. Eine zukünftige Belastung für den Eigenheimbau stellen die steigenden Zinsen sowie die wesentlich erhöhten Bodenpreise dar.

Im Geschosswohnungsbau ist keine weitere Entwicklung zu erkennen, schreibt www.geb-info.de. Aktuell wird sich der Neubaumfang noch einmal stark ausweiten. Im nächsten Jahr wird jedoch ein geringerer Anstieg vermutet.

Die Abnahme im Neubaubereich schafft wieder neuen Platz für zusätzliche Sanierungen und Modernisierungen in Bestandsgebäuden, die sich in den letzten Jahren kaum entwickelt haben. Bei der Veräußerung eines Objektes findet zunehmend eine Modernisierung der Substanz statt. Unter Berücksichtigung der letzten Jahre hat sich laut Herrn Gornig ein Sanierungsbedarf entwickelt. Die Ökonomen gehen von einer Verschiebung der Bauinvestitionen vom Wohnungsneubau zu mehr Modernisierungen aus. Nach dem Anstieg der Baumaßnahmen im Jahr 2017, ist in den nächsten Jahren mit weiteren Steigerungen zu rechnen.

Freitag, 9. Februar 2018

Klimaziele in Deutschland nicht erreicht


Klimaziele in Deutschland nicht erreicht
Bernd Wachtmeister / pixelio.de

Die Bundesregierung muss für das Versäumen der Klimaziele finanziell aufkommen. Nicht nur das eigene Klimaziel, sondern auch die festgelegten Ziele der Europäischen Union, den CO2 Ausstoß zu verringern wird nicht erreicht.

Wenn man die Gesamtheit betrachtet, sind in Deutschland mit die schlechtesten Werte festzustellen. In Deutschland wird im Jahr 2020 voraussichtlich 16 Prozent des Energieverbrauchs durch Erneuerbare Energien erfolgen, schreibt www.energiezukunft.eu. Geplant war einen Anteil an Erneuerbaren Energien von 18 Prozent bis 2020 zu realisieren, wodurch Deutschland die Zielsicherheit verpasst.

Weiterhin weist Deutschland in den Sektoren Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude Defizite auf. Folglich können die Emissionen nicht wie geplant gesenkt werden. Die Bereiche Energiewirtschaft und die Industrie werden durch den Europäischen Emissionshandel abgedeckt. Die Unternehmen sind hier verpflichtet für jede produzierte Tonne Emissionen aufzukommen. Für die weiteren Sektoren, unter anderem Verkehr, Gebäude sowie Landwirtschaft sind die Mitgliedstaaten dazu angehalten verbindliche Ziele umzusetzen.

Aufgrund der erhöhten Treibhausgasemissionen, vorwiegend im Verkehr kann Deutschland den Vorgaben nicht nachkommen, berichtet das Internetportal www.energiezukunft.eu.

Im Vergleich zu 2005 muss die Bundesrepublik etwa 14 Prozent einsparen, um den Vorgaben von Brüssel nachkommen zu können und einen jährlichen Bericht zu versenden. Die Lücke, die zwischen dem Ist- und Soll-Zustand liegt, steigt stetig an. Deutschland ist nun dazu angehalten Emissionsrechte von anderen Ländern der Europäischen Union, die die Ziele übererfüllt haben, zu kaufen.

Die Kosten dafür sind momentan tragbar, sollen jedoch ab 2021 angehoben werden. Ab diesem Zeitpunkt sind die Staaten verpflichtet, die bisher noch wenig zum Ziel der Reduktion beigetragen haben, mit der zu Reduzierung starten. Folglich stehen weniger Überschüsse zur Verfügung, die Deutschland preiswert erwerben kann.

Dienstag, 6. Februar 2018

Wettbewerbsfähigkeit bei Erneuerbaren Energien bis 2020 gegeben


Wettbewerbsfähigkeit bei Erneuerbaren Energien bis 2020 gegeben
                Lutz Stallknecht / pixelio.de
Aktuell ist ein Aufschwung hinsichtlich der jährlichen Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu beobachten. Einen Nachteil stellen die höheren Kosten der fossilen Energieträger dar. Spätestens im Jahr 2020 sollen die Erneuerbaren Energien konkurrenzfähig sein, vermutet die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Eine Studie belegt, dass die Ökostromproduktion seit 2010 stark zurückgegangen ist.

Die nachhaltige Stromproduktion aus Erneuerbaren wird bis 2020 hinsichtlich des Strompreises auf dem gleichen Niveau der herkömmlichen Energien sein oder sogar noch darunter liegen, berichtet www.cleanenergy-project.de. Auch aus ökonomischer Sichtweise bieten die regenerativen Energiequellen positive Zukunftsaussichten.

Weltweit gehen die Preise für die Stromproduktion aus nachhaltigen Energiequellen zurück. Ein Rückgang ist insbesondere bei der Sonnenenergie sowie Windenergie festzustellen. Dies geht ebenfalls aus einem Bericht der Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hervor, berichtet www.cleanenergy-projekt.de. Insgesamt sind die Stromgestehungskosten stetig gesunken, sodass sich die Kosten bis zum Jahr 2020 halbieren sollen.

Die neuen Windparks an Land sowie Photovoltaiksysteme sorgen in den kommenden zwei Jahren für Strom, der etwa drei Dollarcent pro Kilowattstunde kosten wird. Derzeit liegen die Kosten ungefähr dreimal so hoch, schreibt www.cleanenergy-projekt.de. Die Aufwendungen für Onshore-Windkraftanlagen sind in den letzten Jahren ebenso deutlich gesunken.

Die Wettbewerbsfähigkeit bei Erneuerbaren Energien sollen im Verhältnis zu fossilen Energieträgern bis 2020 gewährleistet sein. Die Kosten hinsichtlich der Atomkraft sowie Braunkohleverstromung liegen tendenziell hoch.

Für regenerative Energie werden Kosten zwischen drei und zehn Dollarcent pro Kilowattstunde erwartet, so die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Der Einsatz der Erneuerbaren Energien bei Stromerzeugungsanlagen trägt positiv zur Umwelt und Wirtschaft bei.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Energieautarkie ersetzt Kohlekraft


 Energieautarkie ersetzt Kohlekraft
C. Nöhren / pixelio.de 
Das erste Mehrfamilienhaus, dass sich ohne externe Energiequellen versorgen kann befindet sich in der Schweiz.

Die Errichtung des energieautarken Mehrfamilienhauses erfolgte durch die Schweizer Umwelt Arena in Brütten bei Zürich, schreibt www.sonnenseite.com. Laut der Schweizer Umwelt Arena handelt es sich um das erste Haus, dass sich vollständig selbstversorgen kann. Folglich wird ebenfalls im Winter deutlich, dass eine komplette Versorgung durch Energieautarkie mit Erneuerbaren Energien realisierbar ist.

Um diesen Plan umsetzen zu können, ist eine vollflächige Belegung mit Dünnschicht-Solarzellen von Dach und Fassade notwendig, berichtet www.sonnenseite.com. Zwei Tanks jeweils einer für Warmwasser und einer für Wasserstoff befinden sich unter dem Haus und sorgen für die Speicherung der Energie. Zudem bietet Wasserstoff eine zuverlässige Stromversorgung, auch bei geringer Sonnenenergie. Diese wird in einem Blockheizkraftwerk rückverstromt, wodurch parallel Wärme entsteht. Laut Herrn Nüesch, Mitarbeiter von energieundumwelt, stellt Energieautarkie keinen Selbstzweck dar, da sie bereits ein Netz besitzen, an dem das Haus angeschlossen werden könnte. Um zu vermeiden, dass fossile Kraftwerke das ganze Jahr aktiv sind, ist die Speicherung der Erneuerbar produzierten Energien notwendig. Somit ist ein weiteres Ziel die Kernkraftwerke zu vertreiben, so das Internetportal www.sonnenseite.com.

Aufgrund des positiven Diffus- und Schwachlichtverhaltens, kamen bei dem Projekt die kostengünstigen Dünnschicht-Solarzellen zum Einsatz. Dies ist bei der Fassade wichtig, da die direkte Sonneneinstrahlung lediglich für eine kurze Zeit erfolgt. Aufgrund der Module an der Nordseite, findet eine regelmäßige Verteilung der Erträge statt, schreibt www.sonnenseite.com. Eine Stunde Sonne ist im Sommer ausreichend, um den Energiebedarf der Bürger für einen Tag lang zu decken.