enerpremium

Freitag, 26. August 2016

Clever Energie sparen durch Batteriespeicher

Photovoltaikanlage

Die Speichertechnologien entwickeln sich rasant weiter. Dies zeigt laut sonnenseite.com der zunehmende Anstieg der Bewohner, die ihre Einfamilienhäuser mit einer Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einem Batteriespeicher ausstatten. Dies ist überwiegend der Fall, wenn die Photovoltaikanlage eine Größe von bis zu 10 kWp aufweist. Durch einen Batteriespeicher ist ein hoher Mehrwert zu verzeichnen, was Nutzer zu schätzen wissen. Weitere Vorteile bieten die weit vorangeschrittene Technologie sowie eine zügige Armortisation, so sonnenseite.com.

Des Weiteren ist eine Photovoltaik Anlage gekoppelt mit einem Batteriespeicher weitestgehend nicht an Strompreise gebunden. Durch die natürliche Sonnenenergie können bis zu 70-80 % des benötigten Stroms selbst produziert werden.

Um ein optimales Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen zu gewährleisten, müssen viele Elemente zusammenpassen. Ein Beispiel hierfür ist die Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Batterie, die in einem Haus bei entsprechend richtiger Auslegung den gesamten Heizbedarf abdecken kann. Die Niedertemperaturheizungen passen sich den Außentemperaturen an. Darunter ist eine Flächenheizung zu verstehen z.B. Wand-, Decken- und Fußbodenheizungen, bei der bevorzugt die Wärmepumpe zum Einsatz kommt.

Mittwoch, 24. August 2016

Förderung bei Modernisierung

Energieeffizient Sanieren
Bild: Rainer Sturm/ pixelio.de
Möchte man heutzutage eine Modernisierung vornehmen, sind die Kosten dafür nicht unerheblich. Ein geläufiges Beispiel ist die Wärmedämmung einer Hausfassade oder die Gewährleistung von barrierefreien Wohnungen. 

In Sachen Finanzierung steht der Eigentümer jedoch nicht alleine da. Es besteht die Möglichkeit einen Sanierungszuschuss zu beantragen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zahlreiche Finanzierungsangebote und gilt, laut Sonntags-Tipp (Artikel vom 21.08.2016), als der größte staatliche Förderer bundesweit. Die Angebote richten sich nicht nur an Eigentümer, sondern auch an Bauherren bei einem Bauvorhaben.

Ein relevantes Programm für die energetische Sanierung heißt „Energieeffizient Sanieren“. Hier werden z.B. die Erneuerung der Fenster und Heizungsanlagen oder eine Wärmedämmung gefördert. Bei einer energetischen Komplettsanierung können bei einem Kredit bis zu 100.000 € pro Wohneinheit gefördert werden. Dabei handelt es sich um sogenannte KfW-Effizienzhäuser. Außerdem werden KfW Einzelmaßnahmen oder Einzelmaßnahmenkombinationen mit einem Betrag von bis zu 50.000 € pro Wohneinheit gefördert. Unter einer Wohneinheit ist eine abgeschlossene Wohnung, d.h. mit separatem Eingang zu verstehen, so der Sonntags-Tipp.

Handelt es sich um Zuschüsse für Pelletheizungen hat man die Möglichkeit, Anträge als Privatkunde nach Inbetriebnahme bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu stellen, so die Zeitung. Für Privatkunden gilt dabei eine Frist von höchstens neun Monaten für die Antragstellung nach der Inbetriebnahme, die über einen Heizungsbauer durchgeführt wird. Allerdings wissen wir aus unserer Beratungspraxis, dass bei bestimmten Antragstellern eine Antragstellung vor der Beauftragung des Fachunternehmens erfolgen muss. Auch ist bei der neuen „Heizungsoptimierung“, die seit dem 01.08.2016 für Bestandsanlagen gilt, eine Beantragung vor dem Maßnahmenbeginn erforderlich. Die Förderanträge bei der KfW sind vor Baubeginn einzureichen. In diesem Fall werden Wohngebäude, die vor dem 01.02.2002 gebaut worden sind bzw. der Bauantrag gestellt wurde, gefördert. Weitere Möglichkeiten für eine zusätzliche Förderung bieten Bundesländer und zum Teil Kommunen. Oft sind bei Förderanträgen sachverständige Energieberater erforderlich. Informieren Sie sich daher rechtzeitig, bevor Sie mit einer Maßnahme beginnen.

Dienstag, 12. Mai 2015

KfW verbessert Förderkonditionen in den Programmen "Energieeffizient Sanieren" und "Energieeffizient Bauen"

Gute Neuigkeiten für Sanierer und Bauherren. Die Förderkonditionen der KfW werden sich schon bald erneut verbessern. Dies geht aus dem heutigen Infoletter für Energieeffizienz-Experten hervor.

Die KfW fördert mit Wirkung zum 01.08.2015 energieeffiziente Sanierungen noch besser als zuvor. Dies gilt für Förderanträge im Programm "Energieeffizient Sanieren", die nach dem 01. August 2015 bei der KfW eingehen. Im Zuge der Verbesserung wird der Förderhöchstbetrag bei der Sanierung zu KfW-Effizienzhäusern von 75.000 Euro pro Wohneinheit auf 100.000 Euro pro Wohneinheit angehoben. Zudem können sich Sanierer, die im Besitz jüngerer Gebäude sind, freuen: Ab August werden auch Gebäude gefördert, für die nach dem 01.01.1995 ein Bauantrag erstellt bzw. eine Bauanzeige erstattet worden ist. Neuer Stichtag ist ab dann der 01.02.2002. Dies gilt sowohl für die Kreditvariante (Programm 151 bzw. 152) als auch für den Investitionszuschuss (Programm 430).

Im Programm "Energieeffizient Bauen" (Programm 153) wird sich ab dem 01.04.2016 etwas ändern, denn zum 31.03.2016 wird die Förderung des Standards "KfW-Effizienzhaus 70" auslaufen. Für erteilte Förderzusagen in punkto Energieeffizienzhausstandard 70 stehen die Mittel allerdings noch für drei Jahre zur Verfügung. Darüber hinaus fördert die KfW ab dem 01.04.2016 so genannte "KfW-Effizienzhäuser 40 Plus". In diesem Kontext soll es laut Energie-Effizienz-Experten-Infoletter attraktive Tilgungszuschüsse. Der Förderbetrag im Programm 153 wird von derzeit 50.000 Euro auf 100.000 Euro ab dem 01.04.2016 angehoben.

Auch sinnvoll ist, dass ab dem 01.04.2016 auch Baubegleitungen für Neubauten über das Programm 431 gefördert werden können. 

Weitere Informationen zu den aktuell gültigen Förderkonditionen gibt es auf der Homepage der KfW.

Donnerstag, 2. April 2015

Energieberatung neu denken: enerpremium gestaltet Homepage neu

In letzter Zeit ist es im enerpremium-Blog etwas ruhiger gewesen, so dass wir weniger Posts als gewohnt veröffentlichen konnten. Das hatte aber einen entscheidenden Grund: Die gesamte Texter-Kompetenz wurde an anderer Stelle gebraucht! Denn in Kürze wird unsere neue Homepage online gehen, die den Besuchern noch mehr Informationen zur Energieberatung bieten wird.

Als das enerpremium-Team zirka 2010 mit der damals noch neuen Seite online gegangen ist, sah die Besucherstruktur unserer Homepage noch völlig anders aus. Zwar gab es schon den einen oder andereren Nutzer, der mit seinem mobilen Endgerät auf unsere Seite zugegriffen hatte, aber im Kern waren es Desktop-User. Daher arbeiten wir schon länger - und in letzter Zeit mit Hochdruck - an einem neuen benutzerfreundlicheren Design unserer enerpremium-Homepage, die in Kürze online gehen wird. Es wird noch mehr Informationen und eine bessere Navigationsstruktur geben. Wir halten Sie auf dem Laufenden...

An dieser Stelle wünschen wir allen Lesern frohe Ostertage und senden wie immer energet(h)ische Grüße!

Ihr enerpremium-Team

Freitag, 13. März 2015

Im Fokus: Solarthermie-Förderung durch Marktanreizprogramm (MAP)


Wie bereits berichtet wir die solare Wärmeerzeugung ab dem 01. April 2015 besser gefördert. Hierzu gibt es nun detaillierte Informationen zu den neuen Förderkonditionen, die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) veröffentlicht hat.

Das BMWi wird das so genannte Marktanreizprogramm - kurz MAP - vom BAFA optimieren. Wir fassen zusammen:

Die Basisförderung für solarthermische Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bzw. Raumheizung wird von derzeit 1.500 Euro auf 2.000 Euro angehoben. Die quadratmeterbezogene Fördersatz steigen von aktuell 90 €/m² auf 140 Euro pro m² Kollektorfläche. Um eine Förderung zu erhalten, müssen bei Flachkollektoren weiterhin mindestens 9 m² und bei Vakuumröhrenkollektoren mindestens 7 m² installiert werden.

Schön ist auch, dasss es zu einer erneuten Aufnahme der Förderung für Anlagen für die Warmwasserbereitung kommt, die nach der derzeit gültigen Richtlinie noch von der Förderung ausgeschlossen sind. Solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung müssen eine Mindestkollektorfläche von 3 m² haben und werden ab April 2015 mit mindestens 500 Euro Zuschuss bzw. mit 50 Euro je m² Kollektorfläche gefördert.

Erweiterungen von bereits bestehenden Solarthermie-Anlagen zur exklusiven Warmwasserbereitung und von kombinierten Anlagen zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung werden künftig mit 50 Euro statt bisher 45 Euro pro m² gefördert. In Ergänzung zu den bekannten Boni (Wärmenetz-, Kombinations- und Kesselaustauschbonus) zahlt das BAFA zusätzlich einen Bonus für die Optimierung der Heizungsanlage. Dieser Bonus beträgt bis zu 200 Euro. Optimierungsmaßnahmen können bei Bestandsanlagen immer dann gefördert werden, wenn die Inbetriebnahme der Anlage über drei Jahre und nicht länger als sieben Jahre zurückliegt, so der BSW.

Eine wichtige Neuerung in Bezug auf die BAFA-Innovationsförderung ist das zukünftige Wahlrecht zwischen größenabhängiger und ertragsabhängiger Förderung. Der Fördersatz bei größenabhängiger Förderung steigt von 90 auf 100 Euro (im Neubau 75 Euro pro m²). Bei einer Zuführung von Wärme in ein Wärmenetz bzw. bei Anlagen zur solaren Kälteerzeugung steigt die Förderung von 180 auf 200 Euro (Neubau: 150 €/m²). Der ertragsabhängige Fördersatz errechnet sich aus einer Multiplikation eines Betrages in Höhe von 45 Cent pro kWh mit dem im Prüfzertifikat ausgewiesenen Kollektorertrag sowie der Anzahl der installierten Solarthermie-Module. Neu ist auch die Förderung von so genannten "Sonnenhäuser" (= Häuser mit einem solaren Deckungsanteil von mindestens 50 Prozent in Gebäuden im Rahmen der Innovationsförderung (Prämisse: Transmissionswärmeverlust in Bezug auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche übersteigt den Wert des jeweiligen Referenzgebäudes nicht mehr als das 0,7-fache).

Gewerbliche Antragsteller dürfen sich auch über Neuerungen im KfW-Teil freuen. Hier wird ein zusätzlicher Bonus in Höhe von zehn Prozent auf Basis der regulären Förderbeträge gezahlt vom BAFA. Außerdem werden künftig auch Großunternehmen gefördert, die in Solarthermie investieren. Auch für Wärmepumpen und Biomasseanlagen werden die Förderkonditionen verbessert.

Die Antragstellung erfolgt beim BAFA grundsätzlich bekanntlicher Weise nach dem Einbau der Solarwärmeanlage. Nach Fertigstellung stellen die Antragsteller bei der BAFA einen Förderantrag und legen die Rechnung und einen Nachweis über die Betriebsbereitschaft der Anlage bei. Weitere Informationen zur aktuellen Förderrichtlinie findet man beim BAFA. Eine Übersicht zur KfW-Förderung findet man hier.

Mittwoch, 4. März 2015

Mehr Förderung für Solarthermie-Anlagen

Sonnenfreunde aufgepasst: Solare Wärmeerzeugung mittels Solarthermie wird ab dem 01. April 2015 spürbar besser gefördert. Dies verkündete gestern der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in einer Mitteilung, auf die sich heute viele Newsletter-Mitteilungen beziehen.

Das BMWi wird zum 01. April 2015 das so genannte Marktanreizprogramm - kurz MAP - vom BAFA optimieren, so heißt es in Insider-Kreisen. So wird die Basisförderung für solarthermische Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bzw. Raumheizung von derzeit 1.500 Euro auf wahrscheinlich 2.000 Euro angehoben. Dies geht aus diversen Newslettern von Herstellern und Brancheninsidern hervor. Die quadratmeterbezogene Fördersatz steigt dann sehr wahrscheinlich ebenfalls deutlich an.

Schön ist auch, dasss es zu einer erneuten Aufnahme der Förderung für Anlagen für die Warmwasserbereitung kommen soll, die nach der derzeit gültigen Richtlinie leider noch von der Förderung ausgeschlossen sind.

Erweiterungen von bereits bestehenden Solarthermie-Anlagen zur exklusiven Warmwasserbereitung und von kombinierten Anlagen zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung werden künftig auch verbessert gefördert, wenn man den Informationen und Gerüchten trauen darf.

Wichtige Neuerungen soll es auch in Bezug auf die BAFA-Innovationsförderung geben, von der wahrscheinlich auch gewerbliche Antragsteller profitieren werden.

Die Antragstellung erfolgt beim BAFA grundsätzlich nach dem Einbau der Solarwärmeanlage. Nach Fertigstellung stellen die Antragsteller bei der BAFA einen Förderantrag und legen die Rechnung und einen Nachweis über die Betriebsbereitschaft der Anlage bei. Weitere Informationen zur aktuellen Förderrichtlinie findet man beim BAFA.

Sobald es weitere Detail-Informationen gibt, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, werden wir darüber auch in unserem Blog entsprechend berichten.

Dienstag, 24. Februar 2015

Gebäudeenergieberater (w/m) gesucht

Sie sind Gebäudeenergieberater (w/m) und suchen eine neue Herausforderung in Vollzeit? Erneuerbare Energien & Energieeffizienz sind Ihre Berufung? Sie lieben interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten, bei denen Sie Ihre eigenen Stärken einbringen können? Sie arbeiten gerne eigenverantwortlich und zeitgleich teamorientiert? Dann steigen Sie ein in das Energieberatungsteam von enerpremium!

Die Stelle ist zum 01. Mai 2015 zu besetzen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Weitere Informationen finden Sie in der enerpremium-Stellenausschreibung.

Wichtiger Nachtrag vom 02.04.2015: Vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen. Wir haben unser neues Team-Mitglied gefunden und haben unser Stellengesuch daher deaktiviert.